Vita

Reina, Glocksin, Weimer HESSEINDIA

Mit: Robert Atzlinger, Stephan Bruckmeier, Thomas Groß, Iris Meinhardt, Vinota Thambipillai
Inszenierung: Petra Weimer
Ausstattung: Nora Scheidl
Musik: Rafael Reina
Video: Thomas Pfisterer, Licht: Ingo Joos
Premiere: 25. 2. 2007, Theater Rampe Stuttgart
Gastspiele: Amsterdam, Wien


Stephan Bruckmeier - Regie, Schauspiel, Bühnenbild, TheaterprojekteAtzlinger als Hesse mit randlosen Brillengläsern in Gandhi-Sackleinen und Stephan Bruckmeier als linkisch bemühter Sinnsucher geben dem mit Video-Einblendungen indischen Lokalkolorits auf improvisierter Bühne (Nora Scheidl) inszenierten Stück prägnante Hauptrollen.
Esslinger Zeitung, 28. 2. 2007

Dieser Hermann (Stephan Bruckmeier) ist zwar auch auf Sinnsuche, aber von Goa und Ashrams will er nichts wissen. Dafür ist ihm Hermann Hesse wichtig, den er dann auch dort trifft, wo ihn keiner erwarten würde: im Fond eines Toilettenhäuschens.
Stuttgarter Zeitung, 27. 2. 2007

Im Schnelldurchlauf will sich Hermann in Indien mit Hilfe der Spiritualität aus einer Lebenskrise befreien – so wie einst sein verehrtes Vorbild Hermann Hesse es versuchte. Der erfreut sich auf dem Subkontinent post mortem allerbester Gesundheit und beobachtet genüsslich, wie ein Darmvirus den modernen Hermann in einem Billighotel Bombays in Fieberträumen delirieren lässt. Aus der fiktiven Begegnung der beiden entwickeln Regisseurin Petra Weimer und der spanische Komponist Rafael Reina mit Texten von Bernhard Glocksin fesselndes zeitgenössisches Musiktheater über die schwierige Sinnsuche in unseren Tagen.
Stuttgarter Nachrichten, 27. 2. 2007

Und natürlich Stephan Bruckmeier, der als Hermann leidet, erlebt und durchdenkt. Ein Suchender ohne große Melancholie, eine schlüssige Figur abseits der Klischees.
Ludwigsburger Kreiszeitung, 27. 2. 2007

„Stephan ist immer ein präsenter Impulsgeber, wie zum Beispiel mit der Idee auf den Fernsehturm zu gehen. Er ist aber auch immer ein Aufbrecher und Hinausdränger – und ich glaube, diesem Impuls gibt er jetzt komplett nach.“ (…) Stephan Bruckmeier geht woanders hin, zunächst allerdings nur auf der Bühne – nach Indian, um sich von Hermann Hesse die Leviten lesen zu lassen.
Lift, Februar 2007

 
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