Vita

Guiseppe Verdi IL CORSARO

Musikalische Leitung: Tiziano Duca,
Inszenierung: Stephan Bruckmeier,
Choreografie: Peter Appiano,
Bühnenbild: Adolf Frühauf,
Kostüme: Marion Osmann
Lichtdesign: Harald Michlits
Corrado, Hauptmann der Korsaren: Maurizio Graziani, Tenor
Medora, Corrados junge Geliebte: Natasa Kàtai, Sopran
Gulnara, Seid Lieblingssklavin: Daniela Longhi, Sopran
Seid, Pascha von Coron: Ivan Inverardi, Bariton
SolistInnen, Chor und Orchester: opernwerkstatt wien

Bewegungsensemble mit Jugendlichen


Die „opernwerkstatt wien“ zollt mit "Il Corsaro" dem in Österreich oft vernachlässigten jungen Verdi Tribut. Der Verein inszeniert bereits zum siebten Mal ein Opern-Highlight und wählt bewusst unbekannte oder wenig gespielte Werke – wie Haydns „L´INFEDELTA DELUSA“ oder Verdis „MACBETH“ in der Florentiner Urfassung. Die Aufführungsorte sind architektonisch interessante Plätze, die das Opernerlebnis vertiefen.

Mit „Il Corsaro“ verschreibt sich die „opernwerkstatt wien“ einem Frühwerk Verdis, das in Österreich erstmals aufgeführt wird und gemeinhin als schwierig gilt. Ihr Debüt geben bei der diesjährigen Vorstellung zudem arbeitslose Jugendliche, die, mit freundlicher Unterstützung des AMS und unter fachlicher Anleitung der „opernwerkstatt wien“, als Bewegungsensemble ein tragendes Moment der Bühneninszenierung darstellen.

Die Uraufführung von „Il Corsaro“ war am 25. Oktober 1848 im Teatro Grande zu Triest. Die geringe Aufführungspraxis ermöglicht dem Team der „opernwerkstatt wien“ sich dem anspruchsvollen kompositorischen Thema in einer österreichischen Erstaufführung im Hof der Rossauer Kaserne zu nähern.

"Il Corsaro" wird in der Inszenierung von Stephan Bruckmeier an sechs Abenden aufgeführt. Unter der musikalischen Leitung von Tiziano Duca spielen das Orchester und der Chor der „opernwerkstatt wien“.

Premiere: 13. Juli 2007
Ort: Rossauer Kaserne, Carl-Szokoll-Hof, Türkenstraße 22A, 1090 Wien

www.opernwerkstatt.at

 

„Es ist der Opernwerkstatt Wien zu danken, dass dieses Werk erstmals in Wien zu sehen ist – im Hof der Rossauer Kaserne, als sommerliches Freiluftvergnügen. „Il Corsaro erweist sich als Reihe berührender wie mitreißender Musiknummern, ist anspruchsvoll für Sänger und Orchester und kurzweilig für das Publikum.“
(Falter)

„Diesmal kam noch das hervorragende Projekt „Arbeitslose tanzen Verdi“ hinzu, eine Kooperation von „opernwerkstatt“ und AMS. In zahlreichen Proben wurden 30 Menschen zu einem hoch motivierten Bewegungsensemble zusammengeschweißt, das dem Premierendruck gut standhielt und von Bruckmeier in seiner geradlinigen Regie nicht zuletzt als „lebendes Schiff“ eindrucksvoll genutzt wurde.“
(Die Presse)

„Die konservativ ausgerichtete Inszenierung von Stephan Bruckmeier vermeidet weitgehend zeitgenössische Bezüge und bietet solides Unterhaltungstheater.“
(Der Standart)

„Die Stars des Abends kamen vom AMS: Als Bewegungsensemble präsentierten 30 Langzeitarbeitslose in dem Opernprojekt tänzerisch fast wie Profis ihren Zugang zu Verdis Musik.“
(Wiener Zeitung)

„Verdi-Rarität erfolgreich gehoben.“
(Neues Volksblatt)

„Ungewöhnliches Opernprojekt in der Rossauer Kaserne.
(...) Stephan Bruckmeier führte im Carl-Szokoll-Hof der Rossauer Kaserne Regie, Peter Appiano choreographierte, Adolf Frühauf entwarf das Bühnenbild, Marion Osmann die Kostüme und Harald Michlits das Lichtdesign. Sie lassen sich wohltuenderweise nicht auf psychologische Überladenheit der Figuten ein, sondern erzählen mit poetischem Gespür die Geschichte“
(Kronen Zeitung)


Fotocredits: Minich/HBF

 



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