Vita

Johann Nestroy
EINEN JUX WILL ER SICH MACHEN

Mit: Ludwig Hirsch, Rudolf Jusits, Viktoria Schubert, Hilde Sochor, Georg Trenkwitz, u.v.a
Inszenierung: Stephan Bruckmeier
Bühne: Lusie Czerwonatis
Kostüme: Ingrid Leibezeder
Premiere: 13. 12. 1992, Volkstheater Wien

Mit über 50.000 Zuschauern das erfolgreichste Stück der Saison 92/93 österreichweit


„…man ist zufrieden, dass der Kern dieser „Jux“-Inszenierung so gesund war, dass das Stück trocken und mit saftigem Wortwitz über die Rampe kam.“
Süddeutsche Zeitung, 29. 12. 1992

„Es ist – meines Wissens – das erste Mal, dass der aus der Szene, sozusagen dem Wienerischen „Off“, ins Establishment aufgestiegene Stephan Bruckmeier ein so großes Ensemble zu einer insgesamt betrachtet so runden und richtigen Aufführung geleitet hat.“
Die Presse, 15. 12. 1992

„Das Publikum begrüßt diesen Umstand, erscheint zahlreich und lacht an den richtigen Stellen.“
Falter, 2. 1993

„Das kurzfristig von Subventionsentzug bedrohte Volkstheater beeindruckte trotz einiger Abstürze durch gut aufbereitete Klassik (Antje Lenkeits feministische „Maria Stuart“, Stephan Bruckmeiers Nestroy – „Jux“) und Avantgarde (…).
Neue Kronenzeitung, 1. 1. 1993

„…dass einer das Wienerische einer Nestroy-Posse über die Rampe bringt, dass er die Charaktere so, wie sie gemeint sind, gestaltet und darüber den scharfen Witz nicht vergisst, das ist in einer Stadt, in der das Burgtheater seiner Verpflichtung, Nestroys Werk zu püflegen, nicht nachkommt, nicht mehr selbstverständlich.“
Kurier, 15. 12. 1992

„…man amüsiert sich, ist bester Laune, aber das alles wäre zu wenig, stünde nicht Ludwig Hirsch auf der Bühne.“
Neue Zeit, 16. 12. 1992

„Düstere Komödie statt Vormärz-Putzigkeit“
Salzburger Nachrichten, 15. 12. 1992

„Ludwig Hirsch ist Weinberl, der Träumer: Ein sonderbarer Schwärmer, vergrübelt, fiebrig, voll ungelebter Sehnsucht. Viktoria Schubert begeistert als Lehrbub Christopherl. Dieses sensible komische Talent wird dem Haus noch viel Ehre einlegen.“
Neue Kronenzeitung, 15. 12. 1992
 



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