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Der
Regisseur, Autor und Bühnenbildner wurde 1962 in
Wien geboren, studierte dort Klavierpädagogik und
begann seine Theaterkarriere als Korrepetitor und Bühnenmusiker.
Als Regisseur debütierte er 1987 mit der Erfolgsproduktion
von Wolfgang Bauers Magic Afternoon mit Julia Stemberger
und Fritz Hammel in den Hauptrollen und inszenierte seither
für Schauspiel, Musical und Musiktheater in Berlin,
Braunschweig, Halle, Klagenfurt, Köln, Linz, Maputo
(Mosambik), Ossiach, Potsdam, Salzburg, St. Pölten,
Stuttgart, Villach, Wien. Er war Theaterleiter und Kurator
für das Theaterbureau Wien, die Schauspielerei Köln,
das Theater Rampe in Stuttgart und das Donaufestival Niederösterreich.
Er unterrichtete an den Universitäten in Debrezen
(Ungarn) und Stuttgart und leitete mehrere Theaterproduktionen
mit Jugendlichen in Österreich und Deutschland. Er
gestaltete Bühnenbilder für die Gruppe 80 Wien,
das Volkstheater Wien, die Schauspielerei Köln, das
Theater der Keller Köln, das Theater Rampe Stuttgart,
das Donaufestival Niederösterreich, das Theater Phönix
Linz und das Schauspielhaus Salzburg. Neben vielen Inszenierungen
an klassischen Bühnen wie dem Volkstheater Wien,
dem Hans Otto Theater Potsdam und dem Staatstheater Braunschweig
entwickelte er Projekte für spezielle Orte, in Wien
unter anderen für den Gasometer, das Stundenhotel
„Hotel Orient“, die In-Diskothek P1, in Deutschland
für das Küppers Brauhaus in Köln, das Stuttgarter
ZAP, das Schloss Auel Bonn, die Barockkirche Ossiach und
den Stuttgarter Fernsehturm. In Zusammenarbeit mit dem
Teatro Avenida inszenierte und produzierte er Schillers
Räuber mit Europapremiere bei den internationalen
Schillertagen am Nationaltheater Mannheim und mit der
Universität Pittsburgh entwickelte er das Deutsch-Amerikanische
Theaterprojekt Outside Inn von Andreas Jungwirth.
Er schrieb unter anderem die Theaterstücke Bambule
nach dem gleichnamigen Film von Ulrike M. Meinhof, Die
blaue Tundra, Das kalte Gesicht, die Bühnenfassung
von Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich
tot von Sibylle Berg, die Bühnenfassung von Telefongespräche
mit Ernst Jandl von Klaus Siblewski und brachte 2004 mit
Blamage sein erstes eigenes Programm auf die Bühne.
Er wurde mit dem Kainzpreis, dem Karl Skraup-Preis, dem
Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreis und dem
Kölner Theaterpreis ausgezeichnet. Er lebt zurzeit
in Stuttgart. |
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Stephan.Bruckmeier@gmx.de
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